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FESTIVAL STYLES UND DIE COACHELLA DEBATTE

festival styles
16. April 2017 / By / , , , , , / 4 Comments
Scrollen wir dieses Wochenende durch Instagram, dann sehen wir viele Fotos vom Coachella-Festival – von Insta Stories und Snapchat ganz zu schweigen!

Das Coachella Festival in Kalifornien ist für mich immer irgendwie der inoffizielle Start der Festivalsaison – durch die mediale Überflutung bekomme ich dabei total Lust, ein paar Festivalpieces für einen Look zusammenzustellen. Bevor ich das Thema „Coachella“ etwas kritisch beleuchte, dachte ich, ich zeige Euch mal meine Festival-Favoriten – die ich by the way auch locker so tragen werde, ob mit oder ohne Festival :)

MY FESTIVAL FAVORITES

Ich liebe Festivals. Das schon mal vorab. Ich habe schon auf Festivals gezeltet oder Tagesveranstaltungen besucht – ein mal habe ich zugegebenermaßen sogar in einem Hotel geschlafen, da es sich um eine Kooperation gehandelt hat (SonneMondSterne-Festival letztes Jahr). Man kann also sagen, ich habe alles mal ausprobiert – von dem „Klassiker“ Zelten bis hin zur „Luxusversion“ im Hotel.
Erst vorgestern habe ich den Beitrag von Masha Sedgwick gelesen, der sich eindeutig gegen das Coachella Festival in Palm Springs stellt – sie selbst war nämlich schon einige Male da und findet das Ganze viel zu inszeniert, fernab von einem „richtigen“ Festival mit Alkohol, ausgelassenem Spaß und schlammigen Stiefeln. Im Zuge dessen habe auch ich mal drüber nachgedacht, was ich davon halte – besonders weil ich noch nie zuvor da war.

Es stimmt ja schon, dass das Coachella in der Social-Media-Branche irgendwie „dazugehört“ und eine ganz schön große Geldmaschinerie gebildet hat. Selbst Modelinien wie H&M entwerfen mittlerweile jährlich eine saisonale „Coachella-Kollektion“ – I mean whaaaat? Ist ziemlich commercial und kommt anscheinend ganz gut bei den Kunden an. So gut wie alle Blogger (natürlich übertrieben gesagt) sind dort und teilen relativ ähnlichen Content, der mit bezahlten Kooperationen verknüpft wird.

Einen Festivalbesuch zu monetarisieren? Klingt doch excellent nice! Was aber klar ist: Der wirkliche Spaß eines unbeschwerten Festivals ist dabei nicht die Realität. Sondern pures Business. Outfit-Changes, um jede Brand „unter einen Hut“ zu kriegen in der Berichterstattung und dem Trendreport vor Ort. Ich kann mir also vorstellen, dass es stimmt, so wie Masha das Ganze beschreibt – und es mehr um das „Sehen und Gesehen werden“, als um die tatsächliche Musik und das ausgelassene Feiern, geht.

Ich selbst war aber noch nicht da. Und auch wenn ich die ganzen Bilder in meinem Feed eigentlich schon nicht mehr sehen kann, während ich zwischen meinen nicht glamourösen Umzugskartons sitze – irgendwie wäre ich doch gern mal dabei. Wenigstens um die Erfahrung gemacht zu haben – um danach „ja“ oder „nein“ für’s nächste Mal sagen zu können.

Ich weiß allerdings nicht, ob ich das Festival nur so interessant finde, weil ich eben der Blogger-Branche ansässig bin und „man das da eben so macht und dorthin fliegt“. Ob ich als Privatperson vielleicht doch lieber auf ein anderes Festival gehen würde, das nicht so einen „Hype“ hat und auf dem ich mich „komplett fallen lassen kann“, ob aufgestylt bis hinten gegen oder doch komplett lässig? Ich weiß es nicht.

Mich würde mal interessieren, was ihr über das Festival denkt. Ist das Coachella Eurer Meinung nach schon zu „ausgelutscht“ oder findet ihr die Berichterstattung von dort immer noch interessant? Oder gibt es womöglich andere Festivals, die ihr viel cooler findet? x

4 Comments

  1. Eva Jasmin sagt:

    Toller Beitrag und tolle Gedanken zum Thema Coachella, bei mir ist das so, dass ich da eigentlich schon echt gerne hin will, allein schon wegen der mega Musik, aber auch weil ich genau das mag. Dass es eben nicht so dreckig und alles ist, weil genau das mag ich an Festivals nicht! :)
    Liebe Grüße
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

    • franelle sagt:

      Danke Dir für deinen Kommentar! Ja, wegen der Musik würde ich auch gern hin – obwohl ich es sogar manchmal mag, ein paar Tage mal bisschen „dreckig“ zu sein, haha! x

  2. Carolin sagt:

    Sehr interessanter Beitrag, den Artikel von Masha habe ich auch schon gelesen. Ich finde leider auch, dass Coachella mittlerweile viel zu inszeniert, kommerziell und zu sehr business ist. Das sage ich zwar ohne jemals dort gewesen zu sein, aber diesen Eindruck erweckt es zumindest bei mir. Es ist wirklich schade, dass dadurch diese lockere, befreite Stimmung – die Festivals ja eigentlich ausmacht – verloren geht…

    Liebe Grüße, Caro x
    http://nilooorac.com/

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